#Adventscleankalender

Veröffentlicht am 2. Dezember 2020 um 18:00

Oder wie werde ich 300 Sachen in 24 Tagen los.

Wer kennt es nicht: die Schränke sind voll, im Keller stapeln sich die Kisten deckenhoch, aber man hat trotzdem Nichts zum Anziehen, keine passende Vase für den Blumenstrauß oder der richtige Topf für die Nudeln fehlt. Den Überblick, was sich alles in den hintersten Schrankecken oder Kellerkisten verbirgt, hat man schon lange nicht mehr. Denn das meiste davon wurde vor Jahren dahin verbannt und seitdem nicht mehr vermisst und angerührt. Und trotzdem fällt es einem schwer sich davon zu trennen.

Obwohl ich mich bereits seit ein paar Jahren mit dem Thema Minimalismus beschäftige, bin ich da immer noch keine Ausnahme. Und so beschloss ich während der Adventszeit täglich ungenutzte Sachen auszusortieren und ins neue Jahr mit 300 Sachen weniger zu starten. Damit ich auf die 300 Teile komme, muss die Anzahl der aussortierten Teile täglich steigen. Sprich am 1. Tag wird ein Teil aussortiert, am 2. – zwei, am 3. – drei und so weiter. Wenn man es dann bis zum Heiligabend durchzieht, kommt man auf genau 300 Teile.

Das Ganze soll auch etwas systematisch vorangehen und so habe ich mir folgende Gliederung zurechtgelegt:

  1. Schuhe /Taschen
  2. Home Textilien
  3. Deko
  4. Küchenausstattung
  5. Bücher /Zeitschriften
  6. Büroartikeln
  7. Kleidung

Um dem auch noch etwas Spielgeist zu verleihen, habe ich beschlossen, dass der Wechsel zur nächsten Kategorie nur nach einem komplett abgeschlossenen Tag stattfinden darf und man nicht rückwärts in die Kategorien wechseln darf. Was bedeutet, dass je früher eine Kategorie geschlossen wird, desto mehr Sachen müssen dann in der nächsten aussortiert werden. Eine weitere Herausforderung ist es, die aussortierten Sachen nicht einfach wegzuschmeißen, sondern zu versuchen sie wo anders unterzubringen. Also entweder verkaufen, verschenken oder upcyclen. Und nur wenn keine der drei Varianten funktioniert und die Sachen wirklich ausgedient haben, die dann zu entsorgen. So viel zu den Rahmenbedingungen des Ganzen.

Und so ging es gestern mit meinem persönlichen #Adventscleankalender mit der Kategorie Schuhe und Taschen los. Es war auch gar nicht so schwer ein paar Schuhe zu finden, die ich seit Jahren nicht angerührt habe. Heute musste ich tatsächlich schon etwas überlegen, was ich als nächstes hergeben möchte und morgen wird die Wahl mit Sicherheit noch schwerer fallen. Aber noch befinde ich mich in der ersten Kategorie und zähle drei paar Schuhe weniger zu meinem Besitz. Wie das Ganze weiter geht, werde ich in den Stories auf meinem Instagram Profil immer mal wieder zeigen und am 27.12. gibt es dann hier eine kleine Zusammenfassung darüber, wie erfolgreich ich mit dieser Aktion war und wie viele Teile ich pro Kategorie aussortieren konnte.

Und wenn ich jetzt jemanden dazu motivieren konnte beim #adventscleankalender mitzumachen, nutzt das Hashtag, lasst mich es wissen, denn zusammen ist alles deutlich einfacher.


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