Komme was Wolle

Veröffentlicht am 15. November 2020 um 16:30

Oder wie komme ich zur Wolle?

Mit sieben lernte ich von meiner Oma das Stricken. Es war Liebe auf die erste Masche. Heute noch habe ich diese Winternachmittage deutlich vor Augen: Oma in ihrem Sessel und ich daneben auf dem flauschigen Teppich, beide mit Stricknadeln in der Hand. Hach.

Im Sommer darauf zeigte sie mir wie man ein Spinnrad bedient, aus der Schurwolle die Fäden spinnt und diese dann zu Wollknäuel wickelt. Nun ja, Liebe auf den ersten Dreh war das nicht. Aber damals die einzige Möglichkeit meinen Wollvorrat aufzustocken. Und genau das war der Punkt, an dem ich verstand, wie kostbar ein Wollknäuel ist und wie viel Arbeit sich dahinter verbirgt.

Heute muss ich zwar nicht mehr das Spinnrad bedienen, um genug Wolle für meine Strickprojekte zu haben, aber der sorgfältige Umgang mit dieser Ressource ist geblieben. Ich lege sehr großen Wert auf die Qualität, achte dabei auf die Herkunft und Herstellung der Wolle.

Meine neueste Entdeckung ist die Hansa-Farm. Dort gibt es Alpaka-, Merino-, Mohair- und Kaschmirwolle in hoher Qualität und zu einem fairen Preis. Die Wolle wird direkt vom Erzeuger abgenommen und nach Deutschland Containerweise verschifft und das spiegelt sich in einem niedrigere CO2-Ausstoß wider. 

Auch die Hamburger Wollfabrik gehört zu meinen Favoriten. Der Abverkauf von Wolle erfolgt in Konen, was ich persönlich feiere, denn so entfällt beim Stricken das lästige Fäden Verbinden komplett weg.

Herringbone Scarf aus 100% Baby Alpaka Wolle

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